...neue Familien für Waisenkinder

Wer sind wir?

Marie-Francette Dubach-Obe ist in den 90-er Jahren aus Kamerun zum Studium an die Universität St.Gallen (HSG) gekommen. Das Studium, sowie das sprachliche - und auch kulturelle Umfeld waren sehr herausfordernd. Aus diesem Grund entschied sie sich sehr bald Waisenkindern in Kamerun auf ihrem schulischen Weg helfen zu wollen. 

 

Während dem Studium hat sie ihren Komilitonen und heutigen Mann Stefan Dubach kennen gelernt und mit ihm zusammen während den letzten 20 Jahren Waisenkinder in Kamerun schulische Ausbildung in Internatsschulen ermöglicht. Das Geld dafür haben sich die beiden mit unternehmerischem Engagement verdient. Zuerst waren dies Exporte von alten Autos aus der Schweiz nach Kamerun und dies wurde später abgelöst durch ein Früchteimportgeschäft (www.fruitpassion.ch). 

Während vieler Jahre beschränkten wir uns darauf, Internate zu suchen und Schulgelder zu zahlen. Wir führten Statistiken wer wie gut voran kommt und versuchten gezielt dort zu fördern wo wir Potential sahen. 

 

Eine der Erkenntnisse nach vielen Jahren war die, dass die Mehrheit der Kinder im Teenager-Alter die Schule verlassen wollten. Es fehlte schlicht und einfach an Elan, an der Vision und an der Zuversicht aus eigener Kraft das eigene Schicksal verändern und mitbestimmen zu können. 

 

Mit dieser Fragestellung haben wir uns auseinander gesetzten und so herausgefunden, dass wichtige Grundwerte (Hoffnung, Zuversicht, Vertrauen ....) während den ersten 2-3 Lebensjahren von uns Menschen erlernt werden. Dies deutet stark darauf hin, wie wichtig es ist in einem „intakten“ Umfeld aufzuwachsen. 

 

Wir haben uns in der Folge entschieden den Fokus darauf zu legen, Waisenkindern ein intaktes familiäres Umfeld zur Verfügung zu stellen. Dies soll ihnen helfen die Chancen im Leben und insbesondere in der Schule nachhaltig erfolgreich zu meistern. 

Was soll entstehen?

Mit obigem Ziel haben wir einen neuen Verein gegründet. Dieser bezweckt die finanzielle Unterstützung des Aufbaus und des Betreibens eines «Generationenhauses» in Bissiang. In Kamerun haben viele Eltern ihre Kinder durch HIV/Aids oder andere Krankheiten und Unfälle verloren. Gleichzeitig gibt es viele Waisenkinder, die ohne familiäre Strukturen aufwachsen, wichtige Grundwerte (Liebe, Respekt, Hoffnung, Vertrauen, etc.) nicht vermittelt kriegen und deshalb nur reduzierte Chancen haben, später selbständig im Leben zu bestehen. Durch eine familiäre Struktur im Rüschliker Generationenhaus sollen Waisenkinder ein Zuhause erhalten und bereits von klein auf (christliche) Grundwerte erfahren und erlernen. 

 

 

Der Verein hat sich zur Aufgabe  gesetzt, ein erstes Haus für ca. 12 Kinder, 2 Eltern und Grosseltern zu bauen. Ziel ist es, dass dieses Haus ein wirtschaftliches Eigenleben aufbauen kann und dadurch finanziell unabhängig sein wird.